Vortrag bei der TNG: Energiewende und Versorgungssicherheit

Abbildung 1: Homepage der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft (Quelle)

12. März 2024

Ein grossflächiger Stromausfall stellt gemäss Risikobericht des Bundes das grösste Risiko für die Schweiz dar. Die Häufigkeit dieses Szenarios wird mit einmal in 30 Jahren angegeben. Die damit verbundenen Kosten belaufen sich auf 200 Mia. CHF. Angesichts dieser bedrohlichen Situation sollte muss die Versorgungssicherheit bei der Erreichung der Klimaziele oberste Priorität haben.

Diese wird in der Energiestrategie des Bundes jedoch nur am Rande berücksichtigt. Um die Akzeptanz des Klimaschutzes in der Bevölkerung nicht zu gefährden, werden in der Energiestrategie umstrittene Produktionstechnologien wie alpine Solaranlagen, Wind- oder Kernkraftwerke kaum berücksichtigt. Stattdessen setzt sie auf Importe und übertrieben optimistische Annahmen zur Reduktion des künftigen Stromverbrauchs.

Dabei gibt es durchaus alternative Wege den Umbau des Energiesystems so auszugestalten, dass grossflächige Stromausfälle vermieden werden können. Welche Lösungen dabei zur Verfügung stehen und welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind, wird im Referat aufgezeigt.

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