23. Februar 2024 – Mit der «Blackout stoppen»-Initiative wurde die Debatte über die Rolle der Kernenergie neu lanciert. Die Gegner der Initiative argumentieren mit den zu hohen Kosten der Kernenergie. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig. Eine Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie wäre teurer. Zudem kann die schweizerische Stromversorgung mit Dachsolaranlagen allein nicht sichergestellt werden. Es geht nicht ohne Windturbinen oder alpine Solaranlagen welche die Landschaft massiv beeinträchtigen.

28. November 2023 -Entgegen vielfach geäusserter Vorurteile sind die Kosten der Kernenergie nicht zu hoch. Ein neues Kernkraftwerk in der Schweiz würde Strom für 57 CHF/MWh produzieren. Diese Kosten beinhalten sämtliche Kosten inklusive die Kosten für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle sowie für die Stilllegung des Kernkraftwerks. Neue Kernkraftwerke produzieren somit in etwa zu den gleich niedrigen Kosten wie die bestehende Speicher-Wasserkraftwerke. Sie  produzieren auch deutlich günstiger als Photovoltaik und Windenergie.

21. November 2023 -Die Axpo bietet mit dem «Power-Switcher» eine Softwareplattform an, mit der zukünftige Entwicklungen der Schweizer Stromwirtschaft simuliert werden können. Der Blog georgschwarz.ch ist mit einem eigenen Szenario im Berechnungstool vertreten. Mit dem «Power-Switcher» haben auch Sie die Möglichkeit, eigene Szenarien der Energiezukunft zu erstellen, diese zu vergleichen und an den verschiedenen Stellschrauben der Energieproduktion zu drehen.

22. August 2023 – Am 3. September 2023 stimmt die Stadt Zürich über den Bau einer dritten Verbrennungslinie in der Kehrichtverbrennungsanlage Hagenholz ab. Damit findet eine langjährige und teure Serie von Fehlplanungen bei Entsorgung und Recycling Zürich ERZ einen vorläufig neuen Höhepunkt. Trotz hoher Kosten von 367 Mio. CHF können die direkten städtischen CO2 Emissionen mit der neuen Verbrennungslinie um lediglich 1,3% gesenkt werden. Es zeigt sich einmal mehr, dass Fernwärme trotz enorm hoher Kosten nur einen sehr kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

27. Juli 2023 – Um die Akzeptanz des Klimaschutzes in der Bevölkerung nicht zu gefährden, werden in der Energiestrategie des Bundes umstrittene Produktionstechnologien wie alpine Solaranlagen, Wind- oder Kernkraftwerke weitgehend ausgeklammert. Damit die Strategie trotzdem aufgeht, werden übertrieben optimistische Annahmen zur Reduktion des künftigen Stromverbrauchs oder zu den Importmöglichkeiten von klimaneutralen Energieträgern gemacht. Diese weitgehend auf Wunschdenken basierende Strategie ist nicht erfolgversprechend und gefährdet die Versorgungssicherheit der Schweiz. Im Folgenden werden die notwendigen Anpassungen zur Verhinderung einer Strommangellage aufgezeigt.

9. Juli 2023 – Hitze verursacht Todesfälle und Produktivitätsverluste. Selbst wenn das Netto-Null-Klimaziel bis 2050 erreicht wird, sind die hitzebedingten Zusatzkosten erheblich. Mit Klimaanlagen könnten Hunderte von Menschenleben gerettet werden. Doch leider ist diese einfache und kostengünstige Lösung in der Klimadiskussion kein Thema.

21. Juni 2023 – Um die Ziele des neuen Klimaschutzgesetzes zu erreichen, wird im Winter deutlich mehr Strom benötigt als bisher. Dieser Mehrbedarf kann nicht mit Dachsolaranlagen allein gedeckt werden. Will die Schweiz teure und unsichere Stromimporte vermeiden, müssen stattdessen Windparks, alpine Solaranlagen oder Kernkraftwerke gebaut werden. Alle drei Alternativen sind jedoch heftig umstritten und benötigen verbesserte Rahmenbedingungen, um in nennenswertem Umfang zum Einsatz zu kommen. Wie solche Rahmenbedingungen für die Kernenergie aussehen könnten, wird im Folgenden aufgezeigt.

10. Juni 2023 – Die These, dass «Nichtstun» teurer ist als aktiver Klimaschutz, wird von den für die Schweiz vorliegenden Studien nur für ein zukünftiges Energiesystem auf Basis der Kernenergie gestützt. Die von der offiziellen Politik favorisierten photovoltaikbasierten Energiesysteme sind vier- bis zehnmal teurer als «Nichtstun».

8. Juni 2023 – In einem pünktlich zum Abstimmungskampf zum Klimaschutzgesetz publizierten Whitepaper der ETH Zürich wird für die Kosten des Klimaschutzes eine Bandbreite von 380 bis 600 CHF pro Person und Jahr angegeben. Diese im Vergleich zu realistischen Studien fünf- bis siebenfach zu niedrigen Zahlen basieren jedoch auf verzerrenden Durchschnittskosten und einer selektiven Auswahl genehmer Szenarien unter Verwendung unveröffentlichter und provisorischer Ergebnisse.

30. Mai 2023 – Es überrascht nicht, dass die im Abstimmungskampf um das Klimaschutzgesetz von beiden Seiten in Umlauf gebrachten Kosten wenig belastbar sind. Ein Vergleich der wichtigsten Kostenstudien zeigt, dass die Energiewende nicht gratis zu haben sein wird. Bei den heute favorisierten Energiesystemen, die mehrheitlich auf Photovoltaik basieren, ergeben sich je nach angenommenem Energieverbrauch und angestrebter Versorgungssicherheit Mehrkosten zwischen 1’600 und 4’400 Franken pro Jahr und Person. Dies ist zwar weniger als die von der SVP behaupteten 6’600 Franken, aber immer noch substanziell.