12. März 2024 – Ein grossflächiger Stromausfall stellt gemäss Risikobericht des Bundes das grösste Risiko für die Schweiz dar. Die Häufigkeit dieses Szenarios wird mit einmal in 30 Jahren angegeben. Die damit verbundenen Kosten belaufen sich auf 200 Mia. CHF. Angesichts dieser bedrohlichen Situation sollte muss die Versorgungssicherheit bei der Erreichung der Klimaziele oberste Priorität haben.

Vortrag bei der TNG: Energiewende und Versorgungssicherheit Read More »

29. Februar 2024 – Um das Netto-Null-Ziel zu erreichen, muss das Energiesystem grundlegend umgebaut werden. Auch das Stromnetz muss ausgebaut werden. In der neuen Rubrik https://georgschwarz.ch/stromnetz/ werden die Berechnungsgrundlagen für die damit verbundenen Kosten aufgezeigt. So müssen im Rahmen der Umsetzung des Basisszenarios der Energieperspektiven 2050+ 115,5 Mia. CHF in das heutige Stromnetz investiert werden. Davon entfallen allein 81,5 Mia. CHF auf den erforderlichen Ausbau des Stromnetzes.

Die Kosten des Netzausbaus Read More »

23. Februar 2024 – Mit der «Blackout stoppen»-Initiative wurde die Debatte über die Rolle der Kernenergie neu lanciert. Die Gegner der Initiative argumentieren mit den zu hohen Kosten der Kernenergie. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig. Eine Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie wäre teurer. Zudem kann die schweizerische Stromversorgung mit Dachsolaranlagen allein nicht sichergestellt werden. Es geht nicht ohne Windturbinen oder alpine Solaranlagen welche die Landschaft massiv beeinträchtigen.

Das Märchen vom billigen Solarstrom, der von unseren Dächern kommt Read More »

Das Stimmvolk hat am 21. Mai 2017 den längerfristigen Ausstieg aus der Kernenergie gutgeheissen. Der Neubau von Kernkraftwerken ist heute verboten. Trotzdem werden zu Vergleichszwecken in der vorliegenden Variante die Vor- und Nachteile eines allfälligen Wiedereinstieges in die Kernenergie betrachtet.

Variante Kernenergie Read More »

«Wasserstoff kann zu einem essenziellen Element der schweizerischen Energieversorgung werden» So lautet ein zentrales Ergebnis einer Studie des Verbandes schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) mit dem Titel «Energiezukunft 2050».

Variante Wasserstoff Read More »

Die Gebäudephotovoltaik erzeugt den grössten Teil ihrer Produktion im Sommer. Wie in der Variante Dachsolar aufgezeigt wurde entstehet dabei ein sehr grosser Sommerüberschuss. Es liegt deshalb Nahe zu versuchen einen allfälligen Sommerüberschuss zur Deckung des Winterdefizits heranzuziehen. Diese saisonale Verschiebung ist Inhalt der folgenden Betrachtungen.

Variante Saisonspeicherung Read More »

Bei der Variante Winterstrom wird der Strommix so festgelegt, dass im Winterhalbjahr kein Defizit resultiert. Für die benötigte zusätzliche Strommenge werden Produktionstechnologien mit einem hohen Winteranteil berücksichtigt, die jedoch allesamt politisch umstritten sind.

Variante Winter­strom Read More »

Die Variante Dachsolar entspricht im Wesentlichen der Philosophie des Produktionsmixes der Energieperspektiven 2050+. So wie dort werden ausser bescheidenen 4,3 TWh/a Windenergie für die benötigte zusätzliche Stromproduktion nur unumstrittene Produktionstechnologien berücksichtigt. Die Wasserkraft wird mittel zusätzlicher Kleinwasserkraftwerken und der Erneuerung der bestehenden Wasserkraftwerke moderat ausgebaut.

Variante Dachsolar Read More »

Die Kenndaten der verschiedenen Produktionsvarianten sind in Tabelle 1 zusammengestellt. Für die sich ergebenden Investitionen und jährlichen Mehrkosten werden folgende Beiträge berücksichtigt.

Variantenvergleich Read More »

In Tabelle 1 sind die wichtigsten Kennwerte für die Umstellung Energiesystems zusammengestellt. Der Stromverbrauch des zukünftigen Energiesystems (Spalten 2 bis 6) und die für den Ersatz der fossilen Energieträger benötigten Investitionen (Spalte 7) wurden in den Rubriken «Ersatzbedarf» resp. «Negativemissionen» hergeleitet. Die Details für die für den Netzausbau erforderlichen Investitionen (Spalte 8) finden sich in der Rubrik «Stromnetz».

Zusatz­bedarf Read More »